Dienstag, 27. Juli 2010

 
 
 
 
Slope Point.
Posted by Picasa
Hallo.
Nur ganz kurz und auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Keine Kommentare finde ich wirklich unschön!
Liebste Grüße aus der hässlichsten Stadt der Welt!
xoxox

Donnerstag, 22. Juli 2010

Hallo.
Da bin ich wieder! Aus … Fox Glacier Township. Und ja, glacier hießt Gletscher … uiuiui …
Aber von vorne.
Wir haben dann tatsächlich noch einen Cookie aufs Haus geschenkt bekommen! Voll … genial.
Und wir sind auch tatsächlich noch tanzen gegangen. Mit Paulina und so ein paar Leuten aus ihrem Hostel.
Es war … ok.

Live Band, die eigentlich ganz gut war, aber so die richtige Stimmung kam nicht auf. Schadeschade.
Was echt lustig war, war, als die Band ein Lied von Lady Gaga spielte – klang viel besser als das Original! - und sich die Tanzfläche – vorher voll von männlichen Groupies – schlagartig leerte...
Die Moral von der Geschicht … denkt mal drüber nach, bing!
Jazz konnte leider nicht so richtig tanzen, denn ihr Knie schmerzte gar sehr (Für dich, Mäuschen).
Ich wurde von Locke angewunken, das ging so: Er winkt spastisch. Ich winke zurück. Er.Ich.Er.Ich.Er.Ich.Er.Er geht. Puuh.
Jazz und ich saßen dann noch ein Bisschen rum und entschieden dann, zu gehen.
Wir kamen dann noch am opium vorbei, nicht ohne vorher an ein paar wirklich besoffenen Mädels vorbeizukommen. Großartig!
Wir sind dann also noch ins opium, was eher unterwältigte. Schlechte Musik, seltsamer Geruch, … gewöhnungsbedürftiges Klientel … also waren wir nach 10 Minuten wieder draußen, gingen zu unserem geblümten Disting und fuhren zu unserem Schlafplatz, wo wir schliefen. Und zwar aus. So schön!
Am heiligen Sonntag haben wir dann … gewaschen. Toll …
Die Wäscherei war kalt, dreckig, ungemütlich, drei der sechs Maschinen waren unfunktionabel – und das alles trug nicht gerade zu Jessicas Wohlbefinden bei, was sich in leichter Genervtheit ihrerseits äußerte.
Da das Trocknen der Wäsche soooo lange dauerte, mussten wir ja wohl noch einen Kaffee trinken gehen. Der sehr lecker war.
Danach haben wir uns dann einfach stressfrei um unsere Wäsche gekümmert (ich weiß, unglaublich interessant), weil wir entschieden hatten, erst am Montag zu fahren.
Also stieg die Stimmung. Vor allem, als wir Charlie's Honest Quencher Old Fashioned Lemonade (Lemon und Black Current) kauften – ich habe mich vor allem über die Flaschen gefreut, weil ich die hier immer als Wasserflaschen benutze, die sind nämlich wirklichwirklich schön, aber bisher war ich noch nie so dekadent, mir zwei zu kaufen. Ach so, lecker wars auch noch.
Und dann … ab ins Kino. Wo sie uns schon erkannten.
Wir haben diesmal auch einen Film gesehen. The Secret in their eyes – El secreto de sus ojos. Diesjähriger Oscargewinner für besten fremdsprachigen Film.
Beklemmend, aber gut. Vielleicht nicht der beste Film vor dem Zubettegehen. Auf einem dunklen Parkplatz. Naja …
Am nächsten Morgen, nach Duschen, Kaffee, Blogreinstellversuch(Gescheitert, aber der Allerliebste Veit, dem es geschickt wurde, hat sich drum gekümmert. Übrigens spielte sich das alles in der Bibliothek ab, wo es Bücher für NZD1 gab und ich habe mir keine gekauft! Seid stolz auf mich!) und mehr Kaffee und Tanken – von Jazz' Eltern gesponsert! - waren wir on the road again. Zum Fox Gletscher.
Die Fahrt hierher war wirklich … wartet, hier kommts … war wirklich unglaublich schön!
Erst durch den Mt Aspiring National Park, dann zwischen Meer und Southern Alps … sooo unglaublich wunderschön anzusehen!
Am Fox angekommen, waren wir uns nicht sicher, obwir ranlaufen sollten, da es schon vier war und es um fünf dunkel wird …
Wir haben es gewagt. Es ging über silbergraues Gestein, an leuchtend(leuchtend!)türkisblauen Tümpeln vorbei bis ca 50 m an den Gletscher (ich habe inzwischen sogar das Prinzip Gletscher verstanden …)
Schon beeindruckend. So viel Eis. So alt. So blau. Wicked.
Danach sind wir in … den Ort (echt keine Stadt, hat ca zweieinhalb Straßen …) gefahren, haben unglaublich dekadent gegessen (für unsere frugalen Verhältnisse) und waren dann so müde, dass wir uns irgendwo einen Schlafplatz suchen mussten.
Wir mussten auch nur eine Viertelstunde herumfahren, bis unsere Wahl auf den Parkplatz des Lake Matheson Walks fiel, da wir den Walk am nächsten Tag machen wollten. Es ist hier tatsächlich – trotz Gletscher – viel wärmer als in Wanaka etc, die Nacht war ziemlich hell und irgendwie war es echt schön.
Nachdem ich dann in all meine Schlafschichten (obenrum Tanktop, Tshirt, Longsleeve, Tunika, Sweatjacke, Cardigan; unten drei Leggins und Flanellhose, zwei Paar Kuschelsocken, Bullerbüschal, Norwegermütze, manchmal Handschuhe, dazu einen Schlafsack, türkisene Wolldecke, noch einen Himalayaschlafsack, Federdecke, Jazz den Heizofen neben mir) gekrochen bin und Jazz beim Gespräch mit ihren Eltern zugehört hatte, fing es an zu regnen, was wirklich gemütlich und potenziell romantisch ist. Wir hofften natürlich, dass es am nächsten Morgen aufgehört haben würde. Hat es nicht.
Aber jetzt kommts: Wir haben den Walk trotzdem gemacht! Ha!
Er war nicht besonders lang – ca eine Stunde und die Reflektion des Mt Cook war auch nicht vorhanden – aber der Wald war irgendwie … verwunschen.
Danach, weil wir so unglaublich unverwöhnte, ultimativ coole Bacpacker sind, haben wir auf der Straße mit unserem Campingkocher im Regen das Guinnessomelette gezaubert. Und gegessen. Seid neidisch!
Danach sind wir weiter gefahren, zum Strand, wo wir noch ein Bisschen laufen wollten.
Schon auf dem Weg dorthin haben wir ganz viele tolle Schafe gesehen und auch auf dem Parkplatz dort liefen welche rum. Die sind sooo toll! Einfach großartig.
Wir sind dort also über den Dünentrack gelaufen, haben wieder mal keine Schilder gesehen und landeten dann irgendwann direkt am Strand.
Meine Fresse! So ein Strand!
Anthrazitfarbener Sand, unglaublich viele bunte, abgeschliffene Steine, wundervolles Strandholz, blasstürkisenes Meer, silberner Himmel … you get the picture.
Plötzlich war der Strand zuende. Nur noch Felsen. Wir gingen ein Bisschen weiter, um zu sehen, ob man nicht doch irgendwo durchkann.
Da schrie ich plötzlich.
Seals! Ganz nah! Ganz echt! Ganz viele! Ganz nah!
Unglaublich!
Da standen wir also ein Bisschen, freuten uns wie die Idioten, redeten natürlich mit den Seals, machten Fotos … das ganze Programm.
Es war aber echt toll!
Leider begann es dann wieder, zu regnen und wir mussten zurück.
Auf dem Rückweg (dessen Schild ich, ich, die richtungstechnisch herausgeforderte Lola, gefunden habe) sahen wir wieder die tollen Schafe!
Sie haben leider nicht an Distings Blumen geknabbert, wie Jazz gehofft hatte. Aber sie sind trotzdem sooo toll!
Wir wollten dann mal sehen, ob man irgendwo eine Dusche finden kann, also zurück ins Dörfchen.
Und siehe da! Nachdem wir eine gefühlte Stunde gewartet haben, während der wir einer unfassbar schlechten Band zuhören mussten, kam jemand und wir konnten duschen!
Das Bad war echt eklig, roch widerlich (jemand hatte das Konzept Spülung nicht verstanden), aber das Wasser war warm, der Strahl toll und jetzt sind wir sauber und entspannter.
Und Kaffee-und-Chai-befriedigt.
Und sitzen hier, während ich Blog schreibe.
Und hier, am Po der Welt, in einem willkürlichen Café, das wir willkürlich ausgesucht haben, kommen Angus and Julia Stone. Deren Musik so großartig ist und die ich hier nicht hören kann.
Toll!
Ich hab euch lieb.
Nur noch 12 Tage.
xoxox
Hallo.
Also, nach dem Monsterblogeintrag fange ich hier neu an. Außerdem bin ich ja jetzt mit dem Schreiben in der Gegenwart angekommen.Und ganz ehrlich ganz stolz drauf!
Gestern, nachdem wir ja wieder einmal die Freundlichkeit der Kiwis erfahren durften, sind wir dann ins Paradiso, das großartige Kino hier gegangen, da es dort Tee und Steckdosen gibt. Dort saßen wir dann, haben geschrieben (Jazz, ich war ja schon fertig …) und gelesen (moi). Ich hatte mir in ChCh für NZD 0,70 eine komplette Ausgabe von Lord of the Rings gekauft. Und die muss ich natürlich zumindest hier beginnen … das habe ich offiziell hiermit getan!
Und es macht ehrlich gesagt mehr Spaß als beim ersten Mal. Ich habe mich in etwas jüngeren Jahren schon einmal rangewagt; damals die deutsche und dreigeteilte Ausgabe. Und habe ca 100 Seiten vor Schluss aufgegeben. Isch schämö misch. (Nemo, der Hummer …)
Natürlich endete es damit, dass wir unfähig waren, den Keksen zu widerstehen – und den letzten Film angesehen haben.
Knight and Day. Unfassbar schlechter Film mit Tom Cruise und Cameron Diaz (Warum?Warum?)
Der Film war so schlecht, dass wir in der Pause absolut nicht die Einzigen waren, die fragten – nicht nur sich selbst, sondern tatsächlich laut – worum es eigentlich geht …
Also, seht ihn euch nicht an! Auch wenn CD erstaunlich heiß ist …
Danach ging es dann zu unserem Schlafplatz am Fuße des Mt Iron.
Heute morgen haben wir dann irgendwie ein kleines Bisschen länger geschlafen als geplant; ok, ca zwei Stunden.
Aber dann waren wir ziemlich … straightforward!
Kaffee, losfahren zum … wandern. Ja, und für alle, die mir nicht glauben, haben wir Beweisfotos geschossen.
Eigentlich wollten wir den Mirror Lakes Rocky Mountains Track laufen, sind aber dran vorbeigelaufen, ohne es zu merken. Wir waren ziemlich abgelenkt von all den Schafen (Die hier soooooo viel Platz haben! Großartig!), Kühen, Bullen – Monstergeräte, ungelogen! - die auf der Straße standen, Rehen oder so – und unserem geblümten Disting, der/die/das plötzlich in einen Geländewagen verwandelt schien und durch sämtliche Pfützen, kleine Teiche und Sonstiges, das die Straßen spannend gestaltete hindurchflog! Erstaunlich!
Der Track, den wir dann machten war der Rob Roy. Wieder mal wunderwunderschön! (Entschuldigt übrigens die Wiederholungen, aber das ist einfach … akkurat! Wenn ihr Alternativadjektive habt, gebt sie mir!) Erinnerte mich tatsächlich an die LotR Filme. Wir fanden Farne, Eiszapfen, unglaublichen Ausblick – Gletscher! Mit türkisblauem Schnee! Eheeee! - und ziemlich schmale, teilweise vereiste, teilweise extrem vereiste Pfade. Am Abgrund … aber wie ihr ja lesen könnt, habe ich überlebt. Jazz auch.
Der Ausblick am Ausblickspunkt war wirklich … abgefahren!
Und fast meinen Hinfall wert … der tat aber ganz schön weh (Stichwort Mitleid eurerseits!)
Der Rückweg war auch echt abenteuerlich, dank der vereisten Bergabpfade, die wir tatsächlich halb auf dem Hintern (freiwillig und unfreiwillig) hinunterkamen.
Aber nochmal: Wir haben es geschafft!
Und waren unglaublich froh, Disting zu sehen und dann loszufahren. In Richtung Dusche. Seufz.
Die Dusche kostete heute plötzlich NZD 5. Hmmm …
Aber dafür hatten wir ein weniger schlechtes Gewissen, weil wir sooooooo lange drunterstanden. Warm!
Und jetzt sitze ich hier; wieder im Paradiso.
Eventuell gehen wir später noch tanzen, definitv schlafen wir morgen mal wieder aus!
Und ziemlich wahrscheinlich können wir auch heute den cookies wieder nicht widerstehen.
Obwohl wir uns gerade etwas zu essen gegönnt haben.
Vege Quesadilla. Aus der ein … Etwas rausguckte. Das Wurst war … hmmm.
Aber gerade eben haben wir eine echte Vege Quesadilla bekommen. Plus eine doppelte oder dreifache Entschuldigung. Leider keinen Cookie aufs Haus.
Na ja. Trotzdem echt lecker!
Bis Ba-hald …
xoxox
Hallo.
Hier bin ich mal wieder … ich hoffe, ihr freut euch.
Um bald wieder in der Gegenwart anzukommen (mit meinen Berichten, meine ich, ich lebe natürlich immer brav im Hier&Jetzt, wie sich das gehört …), versuche ich mich kurz zu fassen und nur das Wichtigste anzusprechen.
Arbeit: Wir haben insgesamt drei Wochen bei Schneider Electrics gearbeitet. Gleich an unserem ersten kompletten Arbeitstag kamen wir fast zu spät, da das Tor, das eigentlich offen sein sollte, nicht offen war … aber wir haben es doch geschafft!
Das Arbeiten war … je nachdem: Teilweise monoton, obwohl mit Musik gut auszuhalten, teilweise hat es mir tatsächlich Spaß gemacht!
Die letzte Woche war ich jeden Tag in der gleichen Zelle, da wir einen job von 31'000 zu machen hatten … jaaaa wunderbar!
Am Ende unserer zweiten Arbeitswoche wurde dann tatsächlich unser Van repariert!
Wir sind dann am Freitag also in die Werkstadt getrapst und haben das Problem geschildert. Dass wir nicht hinfahren könne, weil unsere Batterie tot ist. Dass wir den Van auch nicht über Nacht dortlassen können, weil wir drin schlafen.
Die zunächst wirklich einschüchternd aussehende … Empfangsdame war unglaublich lieb!
Sie hat alles verstanden, hatte schon die Info über uns von der Versicherung und hat dann nur gesagt, dass sie jemanden vorbeischickt!
Hat sie dann auch. Der hat in ca. 17,5 (!!!!!!!!) Minuten unsere Kofferraumklappe gefixt, dann noch mit seinem Kollegen unsere Batterie aufgeladen – und wir waren so unglaublich begeistert, dass wir ihnen beinahe Anträge gemacht hätten, ganz ehrlich!
Nachdem Jazz und ich wieder geschlafen haben, sind wir wieder in unseren Pub gegangen, der wirklich eine RIESENLeinwand hat und haben wieder ein Spiel gesehen, ich muss allerdings gestehen, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, wer gegen wen gespielt hat …
Wir waren wirklich viele, da an dem Freitag ca. sechs oder sieben Neue angekommen waren, fast alles natürlich Deutsche …
Nach dem Spiel sind wir dann alle noch tanzen gegangen und das war wirklich – seltsamerweise, trotz ziemlich fieser Musik und frühem Zumachen – großartig!
Mir hat es echt gefehlt, in Ghana waren wir ja zum Schluss fast jedes Wochenende tanzen, und ich glaube, wir hatten alle wirklich viel Spaß.
Was – im Nachhinein! - echt amüsant war, war so eine wirklich fertige Alte, die erst und Mädchen und dann die Jungs angetanzt hat! Wirklich wirklich gruselig. Jazz tanzte mit einmal gegenüber und meinte plötzlich, eher panisch Die fasst dich an! Die fasst dich an!
Der Rückweg war wirklich kalt und dunkel, aber wir konnten uns ja auf Disting freuen.
Den nächsten Tag haben wir ziemlich gemütlich verbracht, Jazz wollte gerne Schmuck kaufen, also haben wir uns im Nieselregen auf den Weg gemacht. Glücklicherweise ist her gerade überall Schlussverkauf, daher gab es lauter 4 für 20$ und so Angebote. Also wurde Schmuck gekauft. Und nein, nicht nur von Jazz …
Dieser Samstag war Shins Geburtstag. Shin ist auch ein Japaner, der seit einer Woche oder so im Hostel wohnte und definitiv kein Problem mit Aufmerksamkeit hatte … daher überrascht es nicht, dass er seinen Geburtstag gerne in einer Karaoke Bar feiern wollte.
Da singen keine Bedingung war, sind wir natürlich alle mitgekommen (Alle bedeutete Shin – natürlich, die Deutschen Alex – mit langen Haaren und einer kuriosen Abneigung gegen Shampoo, den wir schon in Motueka getroffen hatten, Chris – auch mit langen Haaren, aber ich glaube, der fand Shampoo nicht so schlimm, Tina – arbeitete dann auch mit uns, wirklich groß! und lieb, Avatar – der nicht Avatar heißt, aber abgesehen von der Farbe, der Größe und dem … ähm … Schwanz wie einer aussieht und sogar noch größer als Tina ist, Glubsch – heißt auch nicht so, aber sieht irgendwie so aus und nein, das ist nicht wirklich böse gemeint und hätte Jessica um ein Haar gefügig gemacht, indem er zerbröselte chocolate chip cookies, Karamellkekse und Milch in eine leere Eisbüchse gemanscht hat und dann in die Mikrowelle gestellt hat; voilà Kuchen, Professor Zwei – ich weiß nicht, wie er heißt, wirklich geeky, Lederjacke – Jonathan, klein, musste offenbar was kompensieren, war mir, obwohl es mir wirklich widerstrebt, einen der ca drei Ossis absolut nicht zu mögen, höchst unsympathisch, Die Lesbe – Patrick, sah aus wie ein Mädchen, hatte immer den gleichen roten Pulli an, die Nichtdeutschen Loreen – Französin, trotzdem ganz nett, Jeremy – Belgier, wir dachten erst, er sei heiß, aber leider hatten wir uns geirrt, aber nett war auch er, Jakob – Tscheche, wie alle Jakobs in NZL, Reisegefährte der Lesbe … und die Üblichen – Barb, Paulina, der Künstler, Sheherezade, Jazz und ich).
Leider mussten wir feststellen, dass die Karaoke Bar geschlossen war. Wegen Geschlossener Veranstaltung. Haha.
Aber nur bis 10, also mussten wir wohl oder übel in den irischen Pub nebenan, Cider trinken. Jaja, ein hartes Los …
Zunächst sah es wirklich nach Absitzen aus (und das Problem mit Cider ist, dass er wie Apfelschorle schmeckt und soooooooo schnell verschwindet), aber dann kam jemand auf die glorreiche Idee (ich bin mir nicht sicher, ob das Ironie ist, oder nicht …), das DreiSpiel zu spielen (kennt ihr bestimmt alle). Wir sind tatsächlich nicht bis 30 gekommen. Aber ich habs nicht versaut! Wirklich nicht!
Und dann war schon Zeit, in die Karaoke Bar zu gehen.
Die Stimmung war ganz ehrlich nicht so toll wie am Tag vorher, aber Spaß hatten wir natürlich dennoch.
Was uns wirklich amüsiert hat, waren zwei Mädchen, beide in weißen Kleidern, die (Absichtlich? Unabsichtlich? Ich tippe definitiv auf unabsichtlich!) extremverrutschten (Ein Wort!). Wenn ich gewollt hätte, könnte ich euch jetzt Marke, Größe und Waschinstruktionen ihrer BHs geben. Wollte ich aber nicht.
Natürlich haben auch die Zwei einen Namen von und bekommen. Der aufgrund einem von Paulinas Sprüchen entstand. EEEWWW! You get Chlamydia just from watching!!! Einfach großartig!
Als Shin dann endlich am Mikro stand (Livin' La Vida Loca) und eine definitiv unängstliche Performance hinlegte, sprang eine Chlamydie tatsächlich auf die Bühne und dachte, Barb wolle sie fotografieren, als Barb eigentlich – Oh Wunder! - Shin fotografieren wollte. Wirklich unglaublich lustig!
Shin wollte gerne noch das Japan-Holland Spiel sehen, also mussten wir leider, leider (Ironie!) gehen. Und zurück in den Pub mit der Riesenleinwand.
Wir waren natürlich obligatorisch für Japan, aber alle Mädels waren sich einig, dass die Holländer irgendwie schöner anzuschauen waren … es tat uns aber ehrlich Leid für Shin, als Japan rausgeflogen ist!
In der Halbzeit begann ich dann (und ich weiß wirklich nicht warum!) eine Diskussion mit Prof Zwei. Wahnsinnig tolles Thema: Ist Megan Fox heiß (Seine Meinung) oder nur gruselig (Meine Meinung!)?
Irgendwann meinte er, ich könne Jeden hier drin fragen, Jeder würde mit ihr schlafen.
Hmmm.
Ich habe tatsächlich ein paar gefragt. Sah so aus als hätte er Recht.
Nach dem Spiel jedoch fragte ich Avatar. Er verneinte! Hah! Dann kam aber der Ausspuch des Jahrhunderts, über den Jazz und ich immernoch lachen: Der zählt nicht, der hat ja ne Freundin! Ach soooooo. Na dannnnnn.
Danach sind Jazz, Prof Zwei, Glubschi und ich noch zu McDonalds gegangen. Im Nachhinein bin ich leider nicht mehr in der Lage, zu rekonstruieren, warum wir dorthin gegangen sind. Jedenfalls saßen wir dann dort, haben people watching betrieben, Burger (die drei Anderen)und Chips (ich) gegessen – und ein Mädchen gesehen, das den allergrößten Pickel ever auf ihrem rückenfrei bekleideten Rücken hatte!
Jazz hat erst mal ein Bisschen auf dem – sicherlich sehr sauberen – McDonaldstisch geschlafen.
Dann sind wir nach Hause gegangen.
Und haben geschlafen!
Auch der nächste Tag war wieder Schmuck-voll. Außerdem waren wir in der Bibliothek. Und waren eigentlich mit Paulina, Barb, Sheherezade und ein paar ihrer Freunde im Frauenreisehaus zum Roast Dinner (ja, eine der Mädels war Engländerin und ja, es war ihre Idee) verabredet. Vorher wollten wir zusammen einkaufen und dann zusammen kochen.
Also saßen Jazz und ich am verabredeten Treffpunkt. Und saßen. Und … genau. Keiner kam.
Also gingen wir nach Hause.
Ich war enttäuscht, aber froh, dass ich noch ein Bisschen lesen konnte, wir waschen konnten und wir nicht so spät ins Bett gehen würden. Ich weiß, unfassbar spießig, aber wir mussten doch immer soooo früh aufstehen …!
Also saß ich gechillt am Küchentisch, habe gelesen und mit dem Gedanken gespielt, eventuell später noch Blog zu schreiben (Hätte ich doch nur! Hätte ich doch!)
Da kam ein Anruf. Wo wir sind. Wann wir kommen. Jazz wollte wirklich gerne hin. Ich war eher … ungnädig, nicht so gut drauf. Ich weiß, total ungewöhnlich … ahemm.
Ich erspare euch das … Gedöns. Als die Wäsche fertig war, sind wir tatsächlich, nein, nicht gegangen, sondern gefahren!
Und ja, es war toll und spaßig und lustig und lecker! Alle Leute waren lieb und ich war Jazz dankbar, dass sie mir in den Hintern getreten hat (beinahe nicht nur figurativ …).
Und ich hab so viel gegessen, dass ich fast die ganze nächste Woche fast nix mit x gegessen habe. So lecker war es!
Und außerdem habe ich noch ein Buch mitbekommen, das auch wirklich schön war!
Den Weg zurück lag ich hinten auf unserem Bett, weil wir, als gute Backpacker, natürlich Barb und Paulina mitgenommen haben.
Wir waren tatsächlich nicht so unglaublich spät im Bett.
Und am nächsten Morgen konnten wir eine halbe Stunde länger schlafen, weil wir mit Disting gefahren sind. Wir sind übrigens solche Streber, dass wir die Strecke vorher abgefahren sind, 20 Minuten addiert haben und so losgefahren sind. Ja, Tina durfte auch mitfahren.
Natürlich hatten wir so gaaanz viel Zeit, die wir mit Kaffeetrinken und Sofasitzen verbrachten.
So, da heute schon wieder viel später heute ist, las ich es gerne hätte, muss ich jetzt ganz schön erzählbeschleunigen: Wir haben noch overtime gearbeitet, Disting sprang dann eines Morgens nicht an, wir kamen zu spät. War kein Problem.
Am Abend hat Miguel uns seine Starterkabel geliehen und Ringo meinte, er gibt uns Starthilfe, damit wir wissen, ob wir nur eine neue Batterie brauchen, oder es – schluck – was Ernstes ist …
Jaaa … leider hatten wir damals nicht aufgepasst und wusten nicht, wie man an die Batterie kommt. Blöd! Weder Miguel noch Ringo noch Miguel plus Buttermesser noch Ringo plus Buttermesser konnten uns helfen.
Leider standen wir nun auf dem Behindertenparkplatz, von dem wir irgendwie runtermussten. Also haben Ringo und ich Disting auf dem Parkplatz herumgeschoben, während Jazz – die sich über die Anstrengung beschwerte – lenken musste.
Es war dann tatsächlich so anstrengend, dass ich wieder reinging und alle der ahemm starken Jungs gefragt habe, ob sie nicht Lust haben, unseren Van zu schieben. Und ungelogen, bis auf Avatar haben alle mitgeholfen!
Unfassbar!
Bevor wir dann – nachdem unser Job beendet war – losfahren konnten, mussten wir uns natürlich um unseren Van kümmern. Also wieder zur Werkstatt.
War alles unfassbar einfach!
Jemand kam, meinte, es ist die Batterie, hat uns zu einem … Batterieding gefahren, die meinten auch, dass es die Batterie war, haben uns eine neue Batterie verkauft und eingebaut, dann haben wir den Werkstattmann wieder abgesetzt – und das wars. Wir mussten ihn nicht mal bezahlen!
Keine Ahnung ob das hier immer so ist, oder an unserem unglaublichen Charme und unserer Schönheit liegt, aber toll war es definitiv!
Am nächsten Tag, nachdem Disting wunderbarst geputzt, aufgeräumt und geblümt wurde, ging es dann los!
Roadtrip!
So, damit das ein wenig … beschleunigt wird, erzähle ich jetzt, wo wir waren und die genauen Beschreibungen unserer unfassbareb Abenteuer kommen dann so nach und nach, wann immer ich Zeit habe, ok?
Wir sind gefahren … Akaroa, Dunedin, The Catlins, Invercargill, Te Anau, Milford (!), Te Anau, Queenstown, Wanaka.
Und in Wanaka sind wir momentan!
Akaroa liegt auf einer Halbinsel und ist weniger französisch angehaucht als angepustet.
Die Fahrt dorthin war ziemlich abenteuerlich: Bergig, es wurde dunkel …
Aber wir haben einen wundervollen Schlafplatz direkt am Wasser gefunden.
Und das Panorama am nächsten Morgen war wirklich unglaublich!
Für uns war (und ist) es natürlich sehr aufregend, endlich richtig unterwegs zu sein …
Am nächsten Morgen haben wir uns also angezogen( Gottseidank für Babytücher …) und sind in einen Tante Emma Laden/Frühstücksding mit den großartigst kitschigen Tischdecken ever! Unfassbar!
Aber das Müsli war gut und sie hatten Spaghetti auf Toast. Nein, das habe ich nicht gegessen!
Da die Sonne schien, wollten wir noch ein Bisscehn rumlaufen und haben auch einen schönen Weg gefunden. Der dann rutschig wurde. Woraufhin ich komplett ausrutschte und auf meine Handgelenke fiel. Tat wirklich weh, aber Jazz war ganz süß, hat nur wenig gelacht – und mir einen Hubba Bubba gegeben … aawwwwwwww.
Gegen eins haben wir uns dann auf den Weg nach Dunedin gemacht.
War eine lange aber lustige Fahrt. Da unser Radio sich weigert, jegliche Stationen zu empfangen, auf denen hörbare Musik gespielt wird, haben wir uns einen iPod geteilt. Oder selbst gesungen … ahemm.
Wir sind dann nach einigen Stunden im Dunkeln angekommen, haben was gegessen und brauchten dann einen Schlafplatz. Die Jungs hatten gesagt, dass man sich da irgendwo an den Strand stellen könne … aber den mussten wir erst mal finden!
Es gab zwei zur Auswahl. Und obwohl wir uns für den Einen entschieden hatten, sind wir irgendwie an dem Anderen gelandet. War aber ein absoluter Glücksfall!
Wunderschön!
Und wir haben sooo gut geschlafen.
So gut, dass wir, inklusive Lesen und Noch-Mal-Umdrehen so gegen Mittag aufgestanden sind …
Wir wollten unbedingt duschen – und das konnten wir dort im Schwimmbad für NZD 3,50. Wundervoll!
Dunedin ist wirklich eine schöne Stadt – seehr hügelig – leider haben wir zwei uns echt oft angezickt. Aber wie gesagt, Dundedin ist echt schön!
Das Anzicken wurde leider nach dem genialen Argentinien-Deutschland Spiel noch schlimmer, wir sind natürlich mitten in der Nacht aufgestanden, in die Bar gegangen, in der es gezeigt werden sollte – und da war so gar keiner!
Aaah!
Wir hatten noch Zeit, also sind wir noch rumgelaufen, um irgendwas Anderes zu finden.
Es fand sich nix, also wieder zurück – und dann – beinahe hätten wir es übersehen – entdeckten wir die Riesenleinwand im Nebenraum, in der schon eine Riesenmenge saß!
Puuuuh!
Mit dem Anzicken kam das so, dass Jazz wieder Angst hatte/der Meinung war/whatever, really, dass ich sie mal wieder anlüge. Hatten wir ja schon mal die ganze Geschichte, hat mich immens verletzt. Mal wieder.
Am nächsten Tag, beim Waschen, was eeeewig dauerte, haben wir es dann so mehr oder weniger geklärt …
Nachdem wir also all die tollen Dinge genossen hatten, die Dunedin zu bieten hat – Hügel, Parks, Hügel, ein wunderbares Café namens Tangente, Hügel, Kinos (Get him to the Greek und Cemetary Junction), Riesenchipstüten (also pommes frites) für NZD 2, Kaffee – sagten wir dann bye bye und weiter ging es in den Nationalpark. The Catlins.
Da es mir unmöglich ist, nicht in Klischees zu sprechen, versuche ich es gar nicht erst!
Wunderwunderwunderschön! Grüne Bilderbuchhügel, über die man hüpfen möchte, Seen, Flüsse, in der Ferne schon die schneebedeckten Berge … seufz.
Nachdem wir schon unseren ersten walk gemacht hatten – ans Meer … - brauchten wir nun einen Schlafplatz. Also suchten wir. Und suchten. Und suchten. Und mussten umkehren und weiter suchen. Aaarrrgh!
Schließlich fuhren wir zum Slope Point, dem südlichsten Ort der Südinsel. Dort haben wir dann geschlafen, was – wieder mal, entschuldigt bitte – unbegreiflich schön war! Ihr müsst das Alles mal BilderGooglen, dann versteht ihr es vielleicht …
Morgens dann sind wir also zum Slope Point hinabgestiegen, was ich irgendwie toll fand, so als erste Aktion des Tages …
Und da standen wir nun, direkt an der Steilküste 300 km näher am Südpol als wir am Äquator waren!
Da wir natürlich das Spanien-Deutschland Spiel sehen wollten, mussten wir an DEM Tag in Invercargill, der einzigen größeren Stadt dort, sein.
Also, nachdem wir uns noch The Catlins – zum Beispiel den Nugget Point - angesehen haben, fotografiert und uns generell sehr touristisch verhalten haben, sind wir nach Invercargill gefahren. Auf der Fahrt dorthin haben wir ziemlich viel … ähm … gesungen und hatten generell viel Spaß. Außerdem sind wir mit Disting in einen Graben gerutscht. Und kamen nicht mehr raus. Beinahe jedes Auto hielt an, aber keiner konnte uns helfen. Bis ein anderer Campervan kam, die Typen ausstiegen Wir haben ein Abschleppseil – und uns problemlos in anderthalb Minuten raushatten. Und weiter gings. Unfassbar.
In Invercargill hatte die iSite leider schon zu, also sind wir in einen Pub und haben nach dem Spiel – das in NZL um 6.30 am kam – gefragt. Nein, also, nein, also um DIE Zeit zeigen wir das nicht. Also nein!
Ungefähr diese Reaktion kam in jedem der ca. fünf Pubs, in denen wir gefragt haben! Arrrrggghhhh!
Also saßen wir seriously angepisst im Van, komplett planlos!
Sollten wir nach Queenstown fahren? Alle Pläne über den Haufen werfen und dann neuplanen? Jazz war müde und es wären noch mal mindestens drei oder vier Stunden Weg.
Erst mal eine Frustpizza!
Wir entschieden uns dann, in ein Motel zu gehen, falls es nicht zu teuer wäre. Leider hatte jedes einzelne verdammte Motel in Invercargill schon zu!
Wir haben es echt versucht!
Dafür haben wir den – bisher untoppbar – schönsten Schlafplatz gefunden! Direkt am Strand. Im Sinne von direkt, sechs Meter vor dem Wasser, am Strand! Und Sternenhimmel. Seufz!
Der nächste Morgen brachte natürlich leider die Nachricht von Spiel. Also vielleicht doch gut, dass wir es nicht gesehen haben.
Aber wir konnten großartigst duschen, in Riesenkabinen.
Und danach haben wir elterngesponsert gefrühstückt. Danke!
Und außerdem waren wir im südlichsten Starbucks der Welt! Dort haben wir auch schon ein Bisschen Blog geschrieben.
Wir wollten noch eine Nacht in Invercargill schlafen und dann am nächsten Tag nach Te Anau fahren.
Also standen wir wieder an unserem Strand, hatten Kerzen und Cider – und dann kam die Polizei. Ich hatte wirklich Angst!
Sie … wollten uns vor der Flut warnen, die uns eventuell mitten in der Nacht überrascht hätte!
Stellt euch das mal in Deutschland vor!
Also mussten wir noch eine Weile herumfahren, bis wir unseren Schlafplatz für diese Nacht fanden. Der erste seit wir losgefahren waren, der nicht ziemlich direkt am Wasser lag.
Am nächsten Morgen, nach noch einmal duschen, ging es dann los …
Ich hab mich wirklich auf Te Anau gefreut, weil wir von dort aus Fiordland ansehen wollten. Aber ich hatte auch ein Bisschen … Panik, weil ich dachte, dass wir es vielleicht nicht richtig machen …
Aber irgendwie haben wir es ganz gut geplant und es war wunderbar!
Wir mussten Schneeketten leihen – Gesetz! - aber das ging ganz problemlos, haben heiße Schokolade in der dicken Ente getrunken, einen Schlafplatz gefunden, sind am nächsten Morgen ziemlich früh – im Dunkeln - aufgestanden, haben uns fertig gemacht – und los ging es!
Ich erspare euch die typischen Kommentare. Seht euch die Fotos an. Googlet es. Kauft euch einen Bildband.
FIORDLAND.IST.UNGLAUBLICH.WUNDERSCHÖN.BEEINDRUCKEND.UNFASSBAR!
Wir haben ein paar Wanderungen gemacht, sind glücklicherweise den meisten Reisebussen ausgewichen. Disting hat alle Berge überlebt. Jazz ist großartig gefahren. Ich habe den 1930-gebaut-und-seitdem-nicht-wirklich-was-dran-geändert-Homer Tunnel überlebt.
Alles gut!
Wir wollten am nächsten Morgen einen Cruise über den Milford Sound machen. Also Schlafplatz suchen. Hmmm. Schwierig.
Es gab natürlich einen Parklatz, aber dort war Campen strikt verboten. Wir haben es riskiert …
Aber vorher haben wir was gegessen, was nach dem Tag einfach großartig war. Außerdem meinte der Typ dort, nachdem wir gefragt hatten, dass sie am nächsten Morgen das Paraguay-Deutschland Spiel zeigen würden. Großartig!
Also an ins Bett. Wecker auf 5.40 Uhr gestellt. Aufgestanden. Fertig gemacht. Bar zu. Kein Spiel. Neeeiiiiin!
Noch mal ins Bett für zwei Stunden.
Ok.
Hochgelaufen, gehofft, dass es noch Plätze für den Cruise gibt. Gab es. Aplenty.
Der Cruise war unglaublich schön, unglaublich kalt … einfach großartig! Wirklichwirklich!
Und wir haben Seelöwen und … Delphine gesehen! Richtig echte, ganz viele, riesengroße, ganz nah und echt eine Weile! Nochmal großartig!
Als wir dann abends aus dem Park gefahren sind, war ich irgendwie … wehmütig. Ich hatte mich so drauf gefreut, mir solche Sorgen gemacht, dass wir es nicht … richtig machen und es war so wundervoll!
Also nochmal eine heiße Schokolade in der dicken Ente … und dann mussten wir waschen. Tolllll … aber es ging schneller als in Dunedin!
Am nächsten Morgen sind wir dann glücklicherweise duschen gegangen, was natürlich wirklich nötig war, haha.
Und dann ab nach Queenstown.
Wir hatten so unsere Vorbehalte gegen die Stadt, aber dachten, für eine Nacht machen wir Queenstown schon …
Die Fahrt dahin war kurz und echt spektakulär: strahlendtürkisfarbener See, Sonne und schneebedeckte Berge.
Queenstown an sich ist wirklich schön, aber es ist die Wintersportstadt. Und die Adrenalinsportstadt. Und es sind gerade Ferien. Das heißt viele viele viele Jugendliche in verschiedenen Stadien der Trunkenheit und der … Coolness.
Es gibt allerdings auch wirklich Schönes: Queen's Gardens, der Park, der den See überblickt, William's Cottage, Queenstowns ältestes Haus, das weitestgehend unverändert ist (Originaltapete aus verschiedenen Jahrhunderten – genial!), jetzt ein Laden/Café, mit ehrlich toller heißer Schokolade (70%ige belgische Schokolade mit Chili, Vanille und Zimt … need I say more …), die Gondel, mit der wir am nächsten Tag (Ja! Ich auch!) hochgefahren sind, den Ausblick von dort, den Track, den wir dort gelaufen sind – durch den Schnee!Über komplett vereiste, rutschige Wege, so ca. auf allen Vieren … - zugegeben, Fergburger, der Burgerschuppen, von dem tatsächlich jeder erzählt! Und – zumindest der Holier Than Thou vegetarische Burger ist wirklich gut …. Das Under Water Observatory war auch amüsant. Eigentlich nur zwei Fenster, durch die man unter den See – übrigens auch türkis – sehen kann. Und ,an sieht riiiiiesige Aale. Und Lachs oder Forellen, da war man sich nicht einig. Und Enten. Unterwasser! Unfassbar cool!
Ja, aber dann wollten wir nicht mehr in Queenstown sein, also ab nach Wanaka. Noch eine potentiell halsbrecherische Fahrt, die aber sowohl Jazz als auch Disting bewundernswert gemeistert haben …
Wanaka ist wirklich … niedlich.
Ähnliches Panorama wir QT, aber kleiner, leerer und schöner!
Jazz wollte auch unbedingt mal in NZL snowboarden. Das haben wir dann gleich mal gebucht.
Und – da wir so gerne ins Kino gehen und das Kino in Wanaka so besonders sein soll – ab ins Kino. Das mussten wir natürlich erst mal finden, aber es ist wirklich schön!
Der einzige Film, der noch kam, war Robin Hood (ahemm … unsehenswert), aber das Kino ist tollll!
Draußen ganz bunt und voller Filmplakate, billiger Tee, unzusammenpassendes Geschirr, Keksduft, da in der Pause (ja, jeder Film hat eine Pause) die großartigen Kekse verkauft werden, denen keiner widersteht! (Wir hatten Double Chocolate Chip und – die absolute Offenbarung – Ginger White Chocolate … wie gesagt, unwiderstehlich!).
Es gibt genau einen Kinosaal, voller alter Knautschsofas, Sessel – und einem alten gelben VW Beetle, in dem man natürlich auch sitzen kann!
Am liebsten wären wir niiiee wieder gegangen!
Schlafplatztechnisch waren wir ein Wenig … herausgefordert.
Wir entschieden uns dafür, wieder mal ein Risiko einzugehen und auf dem städtischen Parkplatz zu parken – und zu schlafen. Die – in NZL immer wirklich schönen! - öffentlichen Toiletten waren direkt da – super!
Tja, mitten in der Nacht klopfte es. Blabla, I'm from the City Council, you're not allowed to camp here. The Police might be here in a few minutes, they can charge you NZD 500 each and confiscate your van. But if you drive there-and-there you'll find a great space where you can sleep.
Ok.
Und wieder mal ungehauen von der Freundlichkeit der Neuseeländer. Selbst der Offiziellen!
Also musste die arme, aus dem Bett gescheuchte Jazz uns ein Bisschen durch die Gegend fahren, bis wir einen perfekten Platz hatten – direkt am Wasser!
Der nächste Tag brachte die Besteigung des Mt. Iron. Wundervolles Panorama, nach einer Weile zum Glück nicht mehr so viele Menschen, Spaß mit Jazz' Kamera (meine ist alle und unaufladbar …) und useren Schatten – und den optimaleren (Sorry, Momi) Schlafplatz, da näher, in der Nähe von Toiletten und – Camping nicht verboten!
Danach wollten wir sehr gerne mal wieder duschen. Es gibt hier keinen öffentlichen Pool, aber man kann entweder bei einem der Holiday Parks oder im Base!Hostel für ein Entgelt duschen.
Da wir beide das Konzept von Base! und auch deren Hostel in Auckland so schrecklich fanden, entschieden wir uns nicht dafür. Blöd, wie sich herausstellen sollte …
Wir haben also NZD 5 bezahlt, hatten begrenzt Zeit, nicht direkt saubere Duschen und warm war es auch nicht. Na ja, sauber ist sauber …
Dann haben wir noch ganz gesittet Tee getrunken und sind ziemlich früh ins Bett gegangen, da Jazz' Bus so früh losfahren sollte … toll!
Also wiedermal im Dunkeln aufstehen und fertigmachen.
Wir lagen jedoch wirklich gut in der Zeit, also war ein Kaffee noch drin.
Jazz fuhr also los und ich hatte den ganzen Tag Zeit …
Erst mal hatte ich ein wirklich schönes Gespräch mit meinen Wunderbaren Eltern, dann habe ich einen wirklich schönen Nichtsirupchai getrunken – und dann habe ich einen wirklich schönen Track am See entlang gemacht.
Dabei habe ich Felsen gefunden, die man mit der Hand zerbröseln und auseinanderbrechen konnte. Und fünf Hasen gesehen. Und, nachdem ich umgedreht habe – habe ich Paulina getroffen! Sie lkam mir entgegen! Sie arbeitet jetzt hier!Natürlich bin ich mit ihr gelaufen und dann wollten wir zurück hitchen. Sehr lustig: Ca fünf Autos hielten an Sorry, we can't take you, we're full! Warum haben sie angehalten …?
Schließlich hielt aber Eines an, das uns mitnehmen konnten.
Jazz war natürlich ähnlich erstaunt wie ich, als nicht nur ich sondern Paulina und ich sie vom Bus abholten …
Einer der Jungs in dem Hostel, in dem Paulina arbeitet, ist DJ und hat gestern aufgelegt (15.07.). Da wir ja schon in ChCh immer tanzen waren, hat sie und auch dafür eingeladen.
Vorher brauchten wir beide aber echt eine heiße Dusche … also Base! …
Wundervoll. NZD 3, sauber, warm. Purrfekt!
Danach Tee trinken und Suppe essen, da das warm macht schön!
Das tanzen war … irgendwie lustig. So die richtige Dstimmung kam nicht auf, aber natürlich hatten wir dennoch viel Spaß; vor allem wenn Jazz vormacht, wie man in den Neunzigern getanzt hat …
Heute versuchen wir es nochmal …
Wir haben natürlich wieder eher lange geschlafen, haben dann geduscht und sind wieder den See entlanggelaufen. Sososososo schön!
Danach sind wir in unser Café – Lago – gegangen und seitdem schreiben wir beide Blog.
Jetzt gerade haben wir einen savoury muffin geschenkt bekommen, weil die jeden Tag frisch gebacken werden.
Hach, die Kiwis …
xoxox

Dienstag, 20. Juli 2010

Buuuuuh!

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Roadtrip, die Zweite. Dunedin.


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